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Ausbildung

Ausbildung im öffentlichen Dienst

Der öffentliche Dienst ist einer der größten Ausbilder des Landes. Wer eine sichere, vielseitige Ausbildung mit Bürgernähe sucht, findet hier zahlreiche Wege, vom Rathaus bis zur Bundesbehörde.

Ausbildungen im öffentlichen Dienst gelten als krisensicher und bieten geregelte Arbeitszeiten, eine tarifliche Vergütung und gute Übernahmechancen. Die bekannteste Ausbildung ist die zur oder zum Verwaltungsfachangestellten, doch das Spektrum ist deutlich breiter.

Wichtige Ausbildungsberufe

  • Verwaltungsfachangestellte: die klassische Verwaltungsausbildung in Kommunen, Ländern oder beim Bund, mit Bürgerkontakt, Aktenführung und Rechtsanwendung.
  • Fachangestellte für Bürokommunikation und Kaufleute für Büromanagement: organisatorische und bürowirtschaftliche Aufgaben.
  • Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste: etwa in Archiven, Bibliotheken oder der Information.
  • Beamtenausbildung im mittleren Dienst: ein Vorbereitungsdienst, der auf eine Laufbahn als Beamtin oder Beamter vorbereitet.

Ablauf und Dauer

Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und wechselt zwischen der ausbildenden Behörde und der Berufsschule, oft ergänzt durch überbetriebliche Lehrgänge an Verwaltungsschulen. Sie endet mit einer Abschlussprüfung vor der zuständigen Stelle.

Voraussetzungen

Je nach Beruf und Behörde wird ein mittlerer Schulabschluss oder das Abitur erwartet. Wichtig sind Sorgfalt, Freude am Umgang mit Menschen und ein Grundinteresse an rechtlichen Zusammenhängen. Vor der Einstellung steht meist ein Auswahlverfahren mit schriftlichem Test und Vorstellungsgespräch.

Was Sie in der Ausbildung verdienen

Die Vergütung richtet sich bei tariflich Beschäftigten nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes. Seit April 2025 liegt sie bei rund 1.293 Euro im ersten, 1.343 Euro im zweiten und 1.389 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Nach bestandener Abschlussprüfung gibt es eine Prämie von 400 Euro. Hinzu kommen eine Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen. Wer die Ausbildung im Beamtenverhältnis als Vorbereitungsdienst absolviert, erhält stattdessen Anwärterbezüge, deren Höhe die Länder regeln.

Vorteile auf einen Blick

  • sicherer Arbeitsplatz mit tariflicher Vergütung und geregelten Arbeitszeiten
  • gute Übernahmechancen nach der Ausbildung
  • vielfältige Einsatzbereiche vom Bürgeramt bis zur Fachbehörde
  • klare Fortbildungswege, etwa zum Verwaltungsfachwirt

Gut zu wissen: Während der Ausbildung erhalten Sie eine tarifliche Ausbildungsvergütung, die jährlich steigt. Nach dem Abschluss ist eine Übernahme in vielen Behörden üblich.

Häufige Fragen

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die meisten Verwaltungsausbildungen genügt ein mittlerer Schulabschluss. Für gehobene Laufbahnen und duale Studiengänge wird das Abitur oder die Fachhochschulreife vorausgesetzt.

Wie viel verdient man in der Verwaltungsausbildung?

Nach dem Tarifvertrag für Auszubildende sind es seit April 2025 rund 1.293 bis 1.389 Euro monatlich, gestaffelt nach Ausbildungsjahr, plus Jahressonderzahlung und einer Abschlussprämie von 400 Euro.

Werde ich nach der Ausbildung übernommen?

Eine Übernahme ist im öffentlichen Dienst häufig, aber nicht garantiert. Gute Prüfungsergebnisse und der Bedarf der Behörde erhöhen die Chancen deutlich.

Kann ich mich nach der Ausbildung weiterentwickeln?

Ja. Mit Berufserfahrung stehen Ihnen Fortbildungen offen, allen voran der Verwaltungsfachwirt, der zu anspruchsvolleren Aufgaben führt.

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